Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betreffen den Darm, haben aber häufig auch proktologische Auswirkungen. Viele Patient:innen leiden an Fissuren, Abszessen, Fisteln, Ekzemen oder Stenosen im Analbereich. Eine Besonderheit: Die Behandlung muss immer ganzheitlich, interdisziplinär und individuell abgestimmt erfolgen.
Im Caritas-MVZ übernehmen wir die regelmäßige proktologische Diagnostik – u. a. durch Proktoskopie, Endosonographie, Rektoskopie und Analmanometrie.
Bei unklaren oder komplexen Befunden erfolgt die Weiterleitung zu CT/MRT und die enge Koordination mit Gastroenterologie und dem Caritas Proktologiezentrum.
Wichtig für CED-Patient:innen:
- Proktologische Beschwerden können unabhängig vom Darmschub auftreten.
- Eine frühzeitige Behandlung verhindert Komplikationen.
- Fisteln und Abszesse sind bei Morbus Crohn besonders häufig und müssen systematisch behandelt werden.
Im Caritas Proktologiezentrum stehen modernste operative Verfahren – einschließlich Lasertherapien – zur Verfügung, ohne unnötige Belastung für Patient:innen. Ergänzend bietet das Caritas Beckenbodenzentrum Biofeedback und funktionelle Diagnostik an, da viele Betroffene zusätzlich unter Schließmuskelschwäche oder Beckenbodenstörungen leiden.
Langfristige Betreuung
Die langfristige Betreuung umfasst:
- Verlaufskontrollen,
- Symptommanagement,
- begleitende Therapien,
- Patient:innen-Schulung zu Ernährung, Hygiene und Lebensstil.
Unser Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu reduzieren, Komplikationen zu verhindern und die Lebensqualität zu stabilisieren. Durch abgestimmte Zusammenarbeit entsteht ein Versorgungsnetz, das Patient:innen durch alle Phasen ihrer Erkrankung trägt.
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Gastroenterologie
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