Würdevoll begleiten: Zwei Caritas-Kliniken unterzeichnen Palliativ-Charta
25.09.2026
Die Caritas-Klinik Dominikus und die Caritas-Klinik Maria Heimsuchung haben am 16. September 2026 die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ unterzeichnet. Damit bekennen sich beide Kliniken öffentlich zu ihrem Anspruch, Menschen am Lebensende und ihre Angehörigen würdevoll und respektvoll zu begleiten.
Die bundesweite Charta wurde von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband und der Bundesärztekammer auf den Weg gebracht. Ihr Ziel ist es, die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen weiterzuentwickeln und ein Leben und Sterben in Würde zu ermöglichen.
Mit ihrer Unterschrift bekräftigen die Caritas-Klinik Dominikus und die Caritas-Klinik Maria Heimsuchung diesen Anspruch und bekennen sich öffentlich dazu, die Hospiz- und Palliativkultur im gesamten Krankenhausalltag weiterzuleben. Dazu gehören die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen, die Stärkung palliativer Kompetenzen und eine Versorgung, die medizinische Qualität mit den individuellen Bedürfnissen der Patient und der Begleitung ihrer Angehörigen verbindet.
„Palliativversorgung ist ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen und qualitativ hochwertigen Medizin. Unser Anspruch ist, Menschen in jeder Lebensphase verlässlich zu begleiten – mit medizinischer Kompetenz, klaren Strukturen und einer Haltung, die Würde und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt“, sagt Dr. Sven Reisner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Caritas Gesundheit Berlin.
Für die beiden Caritas-Kliniken ist die Begleitung am Lebensende nicht allein eine Frage medizinischer und pflegerischer Versorgung, sondern auch Ausdruck ihrer christlichen Haltung.
Würde und Respekt als Teil des Selbstverständnisses
Stefanie Hackel, Kaufmännische Direktorin der Caritas-Klinik Dominikus, betont: „Schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen würdevoll und respektvoll zu begleiten, gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis als christliches Krankenhaus. Mit der Unterzeichnung der Charta bekennen wir uns öffentlich zu diesem Anspruch und tragen ihn gemeinsam mit allen Berufsgruppen weiter, auch außerhalb spezialisierter Bereiche.“
Auch Gawthaman Savunthararajan, Kaufmännischer Direktor der Caritas-Klinik Maria Heimsuchung, hebt das Zusammenspiel aller Beteiligten hervor: „Für Patient:innen mit lebensbegrenzenden Erkrankungen braucht es neben medizinischer Expertise vor allem verlässliche Prozesse, gute Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten. Genau diese Verbindung wollen wir weiter stärken.“
Gemeinsames Zeichen für die Palliativversorgung in Berlin
Begleitet wurde die Unterzeichnung in der Caritas-Klinik Dominikus von Marc Schreiner, Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft (BKG). Die BKG setzt sich seit Jahren dafür ein, die Ziele der Charta in den Berliner Krankenhäusern weiter zu verankern.
Mit der Unterzeichnung setzen die Caritas-Klinik Dominikus und die Caritas-Klinik Maria Heimsuchung ein gemeinsames Zeichen für eine Palliativversorgung, die fachliche Qualität und Menschlichkeit miteinander verbindet – und für eine Begleitung, bei der Würde, Selbstbestimmung und die individuellen Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen im Mittelpunkt stehen.









































































































































