Woche der Wiederbelebung 2025: Prüfen. Rufen. Drücken. – Jeder kann Leben retten
22.–28. September 2025
Ein plötzlicher Herzstillstand ist eine lebensbedrohliche Situation – in Deutschland betrifft das jedes Jahr viele tausend Menschen. Doch die gute Nachricht ist: Jede:r von uns kann helfen und Leben retten. In der Woche der Wiederbelebung möchten wir als Caritas Gesundheit gemeinsam mit den Caritas-Kliniken in Berlin und Brandenburg auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen und Mut machen, im Notfall zu handeln.
Was ist zu tun, wenn jemand bewusstlos zusammenbricht?

1. Prüfen
- Sprechen Sie die Person laut an: „Hören Sie mich?“
- Schütteln Sie die Schultern. Keine Reaktion?
- Kontrollieren Sie die Atmung: keine Atmung oder nur Schnappatmung → sofort handeln!

2. Rufen
Wählen Sie den Notruf 112 oder bitten Sie Umstehende, sofort Hilfe zu holen.

3. Drücken
- Machen Sie den Brustkorb frei.
- Handballen auf die Mitte der Brust legen, zweite Hand darüber, Finger verschränken.
- Arme durchgestreckt, Oberkörper senkrecht über der Brust.
- Mit kräftigen Bewegungen das Brustbein 5–6 cm tief nach unten drücken.
- Frequenz: 100–120 Mal pro Minute – das entspricht dem Takt vieler bekannter Lieder.
- Nicht aufhören, bis der Rettungsdienst eintrifft.
- Geschulte Helfer:innen können zusätzlich Atemspenden im Verhältnis 30:2 geben.
Materialien zum Mitnehmen
Damit Sie im Notfall schnell reagieren können, gibt es praktische Kurzanleitungen zum Ausdrucken und Einstecken. Diese und viele weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf der bundesweiten Informationsseite:
Warum es wichtig ist, mitzumachen
- Ein Herzstillstand kann jeden treffen – unabhängig von Alter oder Vorerkrankungen.
- Die Überlebenschancen steigen deutlich, wenn Laien sofort mit der Herzdruckmassage beginnen.
- Schon wenige Minuten entscheiden über Leben und Tod.
👉 Machen auch Sie mit und werden Sie zum Lebensretter!














































































































