Unsere
Proktologie
Herzlich willkommen in unserer Praxis für Proktologie in der Kurhausstr. 30 in Berlin-Reinickendorf!
Wir bieten Ihnen umfassende und kompetente medizinische Betreuung für proktologische Erkrankungen.
Termine können sie bei uns ganz einfach telefonisch oder jederzeit online vereinbaren.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Unsere Leistungen
Unsere Proktologie im Caritas-MVZ an der Caritas-Klinik Dominikus bietet moderne Diagnostik, schonende Therapieansätze und ambulante Eingriffe für ein breites Spektrum an Enddarmerkrankungen. Mit hoher fachlicher Kompetenz, klaren Behandlungspfaden und einer sensiblen, respektvollen Betreuung begleiten wir Patient:innen von der Erstabklärung bis zur nachhaltigen Nachsorge. Ziel ist eine verlässliche Versorgung, die medizinische Präzision mit menschlicher Zuwendung verbindet.

Diagnostik
Unser Caritas-MVZ bietet umfassende proktologische Diagnostik zur frühzeitigen Erkennung und präzisen Abklärung von Enddarmerkrankungen:
- Proktoskopie (Enddarmspiegelung)
- Rektoskopie (Mastdarmspiegelung)
- Endosonographie (Enddarm-Ultraschall)
- Analmanometrie (Druckmessung im Analkanal)
- Laboruntersuchungen (z. B. Blutbild, Entzündungsmarker)
- Mikrobiologische Untersuchungen (z. B. Stuhlflora, Keimbestimmung)
- Überweisungen zu CT-/MRT-Untersuchungen bei weiterführendem Abklärungsbedarf

Konservative Behandlungen
Ziel ist eine schonende, effektive Therapie bei akuten und chronischen Beschwerden:
- Hämorrhoiden (Grad I–II):
- Sklerosierung (Verödung)
- Gummibandligatur
- Analfissuren
- Perianale Ekzeme, Analjuckreiz
- Analvenenthrombosen (konservativ, sofern nicht operativ notwendig)

Ambulante chirurgische Eingriffe
- Minimalinvasive Eingriffe unter örtlicher Betäubung oder Kurzzeitnarkose:
- Hämorrhoiden (Grad III–IV)
- Analfisteln
- Anale Abszesse
- Analvenenthrombosen (operative Sanierung bei Bedarf)

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen & Nachsorge
Langfristige Betreuung in enger interdisziplinärer Abstimmung (Hausärzt:innen, Gastroenterologie, Klinik):
- Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Symptommanagement, Schubkontrolle, Verlaufskontrollen

Vorsorge & Beratung
- Darmkrebsfrüherkennung gemäß G-BA-Richtlinien (z. B. immunologischer Stuhltest, Weiterleitung zur Koloskopie)
- Beratung bei familiärer Vorbelastung
- Aufklärung zu Lebensstil, Ernährung und Hygienemaßnahmen

Paul Bogen
Spezielle Viszeralchirurgie; Proktologie
Sprechzeiten & Termine
Caritas-MVZ | Kurhausstr. 30 | Proktologie | Allgemeine Sprechstunde
| Unsere Sprechstunden: | |
| Montag: | - |
| Dienstag: | 08:00 - 14:00 Uhr |
| Mittwoch: | 08:00 - 14:00 Uhr |
| Donnerstag: | - |
| Freitag: | - |
FAQ - Symptome & Einordnung
Ich habe Blut im Stuhl – ist das gefährlich?
Blut im Stuhl sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Häufig sind harmlose Ursachen wie Hämorrhoiden oder kleine Schleimhautrisse (Fissuren) verantwortlich. In selteneren Fällen kommen Polypen oder andere Erkrankungen infrage. Wir untersuchen gezielt, um die Ursache sicher zu klären.
Was kann die Ursache für meine Schmerzen beim Stuhlgang sein?
Mögliche Ursachen sind Analfissuren, Hämorrhoiden, Entzündungen oder Infektionen. Auch zu harter Stuhl oder Verstopfung kann Beschwerden auslösen. Wir klären die Ursache strukturiert ab und stellen meist rasch eine Diagnose.
Ich habe eine Schwellung oder einen Knoten am After – was ist das?
Das kann z. B. eine Analvenenthrombose, vergrößerte Hämorrhoiden, ein Abszess oder seltener eine Fistel sein. Eine kurze Untersuchung bringt meist schnell Klarheit – vieles ist gut behandelbar.
Warum juckt oder brennt es ständig am After?
Ursachen reichen von Reizungen durch Feuchtigkeit, falsche Hygiene oder Allergien bis hin zu Pilzinfektionen, Hämorrhoiden oder Ekzemen. Wir klären das individuell und leiten eine passende Behandlung ein.
Ich verliere manchmal ungewollt etwas Stuhl – ist das normal?
Nein, aber es kommt häufig vor. Ursachen können Schließmuskelschwäche, Narbengewebe, Hämorrhoiden oder Nervenprobleme sein. Wir nehmen das ernst und bieten diskrete Diagnostik sowie individuelle Therapie an.
Ich habe häufiger Durchfall / Verstopfung – kann das mit dem Enddarm zusammenhängen?
Ja, möglich – oft spielen aber auch Ernährung, Lebensstil oder chronische Darmerkrankungen eine Rolle. Verstopfung kann Hämorrhoiden oder Fissuren begünstigen. Bei chronischem Durchfall prüfen wir u. a. infektiöse oder entzündliche Ursachen.
Sind das Hämorrhoiden?
Das lässt sich erst nach Untersuchung sicher beantworten. Hämorrhoiden sind natürliche Gefäßpolster; Beschwerden entstehen, wenn sie sich vergrößern oder vorfallen. Typisch sind Blutungen, Juckreiz, Nässen oder ein unvollständiges Entleerungsgefühl.
Müssen meine Hämorrhoiden operiert werden?
Meist nicht. Häufig helfen Verhaltensänderungen und minimalinvasive Verfahren. Eine Operation wird erst erwogen, wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind oder der Befund stark ausgeprägt ist.
Was ist der Unterschied zwischen Hämorrhoiden und Analfissuren?
Hämorrhoiden verursachen eher Blutungen, Juckreiz, Nässen und Vorfall. Analfissuren sind schmerzhafte Risse der Schleimhaut, meist durch harten Stuhl – typischerweise mit stechenden Schmerzen beim Stuhlgang.
Ist das, was ich habe, möglicherweise Darmkrebs?
Die Sorge ist verständlich. In den meisten Fällen stecken gutartige Ursachen dahinter. Zur Sicherheit prüfen wir, ob weitere Diagnostik (z. B. eine Darmspiegelung) sinnvoll ist, um eine ernste Erkrankung auszuschließen.
FAQ - Untersuchung & Ablauf
Wie läuft die Untersuchung ab – muss ich mich dafür entkleiden?
Sie entkleiden sich nur im unteren Bereich, meist mit Abdeckung durch ein Tuch. Nach einem Gespräch erfolgt die Untersuchung der Region, ggf. eine vorsichtige Tastuntersuchung und/oder Proktoskopie.
Tut die Untersuchung weh?
In der Regel ist sie nicht schmerzhaft, eventuell etwas unangenehm. Bei empfindlichen Befunden (z. B. Fissur) gehen wir besonders behutsam vor.
Muss ich vorher abführen oder etwas beachten?
Für die Standarduntersuchung meist nicht. In einzelnen Fällen empfehlen wir Klistier oder Zäpfchen. Bei weiterführenden Untersuchungen erhalten Sie konkrete Vorbereitungshinweise.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Die körperliche Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Insgesamt sollten Sie etwa 15–20 Minuten einplanen.
Was passiert, wenn ich während der Untersuchung Schmerzen habe oder Stuhl verliere?
Das kann vorkommen und ist kein Grund zur Scham. Wir gehen diskret und professionell damit um. Bei Schmerzen stoppen wir sofort und passen die Untersuchung an.
FAQ - Behandlung
Welche Salben oder Medikamente helfen wirklich?
Das hängt von der Diagnose ab. Bei Hämorrhoiden kommen häufig entzündungshemmende/abschwellende Präparate zum Einsatz. Bei Fissuren spezielle Salben, die Durchblutung fördern oder den Schließmuskel entspannen. Wir wählen gezielt die passende Therapie.
Kann ich meine Beschwerden auch ohne Operation behandeln?
Sehr häufig ja. Ernährung, Analhygiene, Salben und ggf. minimalinvasive Verfahren (z. B. Verödung, Gummibandligatur) sind oft wirksam. Eine Operation ist nur nötig, wenn das nicht ausreicht oder der Befund fortgeschritten ist.
Welche Behandlungsform ist am schonendsten?
Wir wählen grundsätzlich die schonendste Therapie, die gleichzeitig wirksam ist – konservativ oder minimalinvasiv, und nur bei Bedarf operativ.
Welche Nebenwirkungen haben die Medikamente?
Salben/Zäpfchen sind meist gut verträglich. Möglich sind lokale Hautreizungen oder selten allergische Reaktionen. Bei bestimmten Wirkstoffen (z. B. Cortison/Nitroglyzerin) besprechen wir Risiken und Anwendung klar im Voraus.
Was halten Sie von Hausmitteln – helfen Sitzbäder, Kokosöl etc.?
Sitzbäder können lindern. Andere Hausmittel können pflegend wirken, ersetzen aber keine Diagnose oder gezielte Therapie. Wir beraten, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Gibt es pflanzliche oder alternative Heilmethoden?
Pflanzliche Präparate (z. B. Hamamelis, Rosskastanie, Kamille) können unterstützend wirken. Wichtig ist: Bei stärkeren Beschwerden oder Warnzeichen sollten sie nicht die medizinische Abklärung ersetzen.
FAQ - Alltag, Prävention, Sicherheit
Was kann ich selbst tun – Ernährung, Sitzbäder etc.?
Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und Vermeidung von Pressen sind zentrale Maßnahmen. Ziel ist ein weicher Stuhl und weniger Reizung im Analbereich.
Wie kann ich eine erneute Erkrankung verhindern?
Ballaststoffe, ausreichend trinken, nicht pressen, Bewegung, schonende Hygiene – und bei Neigung zu Rückfällen Kontrollen nach Bedarf.
Was kann ich vorbeugend gegen Hämorrhoiden tun?
Nicht lange auf der Toilette sitzen, Pressen vermeiden, regelmäßig bewegen, ballaststoffreich essen, ausreichend trinken.
Wie beeinflusst meine Ernährung den Enddarm?
Ballaststoffarm führt häufiger zu hartem Stuhl und begünstigt Hämorrhoiden/Fissuren. Ballaststoffreich unterstützt eine weiche Stuhlkonsistenz. Alkohol und stark scharfe Speisen können Beschwerden verstärken.
Kann Übergewicht meine Beschwerden verschlimmern?
Ja, Übergewicht erhöht den Druck im Beckenbodenbereich und kann Hämorrhoiden oder Inkontinenz begünstigen.
Soll ich bestimmte Lebensmittel meiden?
Bei akuten Beschwerden können stark Gewürztes, Alkohol, viel Kaffee, Weißmehl und sehr Fettiges Symptome verstärken. Entscheidend sind Ballaststoffe und ausreichende Flüssigkeit.
Wie viel Bewegung ist gut – und welche?
Regelmäßige Bewegung (z. B. täglich 30 Minuten) unterstützt die Darmtätigkeit. Krafttraining ist möglich – Pressatmung beim Heben vermeiden.
Hilft es, regelmäßig zu bestimmten Uhrzeiten zur Toilette zu gehen?
Ja, Routinen helfen. Morgens nach dem Frühstück ist der natürliche Reflex oft am stärksten. Zeit nehmen, aber langes Sitzen/Pressen vermeiden.
Ist das, was ich habe, ansteckend?
Die meisten proktologischen Erkrankungen sind nicht ansteckend. Bei bestimmten Infektionen beraten wir individuell.
Ich schäme mich – bin ich mit meinem Problem hier richtig?
Ja. Das Thema ist sensibel, aber sehr häufig. Wir behandeln respektvoll, diskret und ohne Bewertung.
Ich hatte Analverkehr – kann das damit zusammenhängen?
Das kann Reizungen, kleine Risse oder Entzündungen begünstigen. Wir sprechen darüber medizinisch, vertraulich und ohne Vorurteile.
Kann ich anonym bleiben?
Für Behandlung und Abrechnung sind Daten in der Regel erforderlich. Schweigepflicht gilt uneingeschränkt.
Was passiert, wenn ich nicht behandelt werde?
Je nach Befund kann sich etwas bessern – vieles wird aber chronisch oder verschlechtert sich. Frühzeitige Abklärung ist meist einfacher und schonender.
Brauche ich eine Darmspiegelung?
Nicht immer. Bei unklaren Blutungen, Risikofaktoren oder zur Vorsorge kann sie sinnvoll sein.
Ist mein Problem gefährlich oder eher harmlos?
Häufig ist es gutartig – Warnzeichen müssen aber zuverlässig ausgeschlossen werden. Dafür sind wir da.
Wie sicher ist die Diagnose – kann da was übersehen werden?
Durch Untersuchung und ggf. ergänzende Diagnostik wird in der Regel eine klare Diagnose erreicht. Bei Unklarheit wird weiter abgeklärt.
Kann man Hämorrhoiden auf dem Ultraschall oder Röntgen sehen?
Nur eingeschränkt. Entscheidend sind Untersuchung und Proktoskopie; Ultraschall eher bei tieferen Veränderungen.
Was bedeutet mein Befund genau?
Wir erklären Befunde verständlich und übersetzen Fachbegriffe in klare Konsequenzen und Empfehlungen.
Was passiert, wenn ich erstmal nichts mache?
Leichte Beschwerden können vorübergehend nachlassen – andere Befunde werden ohne Therapie oft chronisch. Wir beraten zur sinnvollen Strategie.
Wie oft kommen solche Beschwerden vor – bin ich ein Einzelfall?
Nein. Proktologische Beschwerden sind sehr häufig – auch wenn selten offen darüber gesprochen wird.
Kann das, was ich habe, lebensbedrohlich sein?
In den allermeisten Fällen nein. Ernsthafte Ursachen sind selten und werden durch Diagnostik abgeklärt.
Ich habe Angst vor Krebs – wie sicher ist es, dass ich keinen habe?
Mit gezielten Untersuchungen und ggf. Darmspiegelung können wir bösartige Ursachen mit hoher Sicherheit ausschließen.
Wird die Behandlung von der Krankenkasse übernommen?
Medizinisch notwendige Diagnostik und Therapie werden in der Regel übernommen; ggf. Ausnahmen werden transparent vorab besprochen.
Muss ich eine Überweisung vom Hausarzt mitbringen?
Oft nicht nötig – abhängig vom Versicherungs-/Versorgungsmodell. Im Zweifel vorab kurz klären.
Kann ich mit der Behandlung sofort anfangen?
Häufig ja. Konservative Therapie oft direkt, kleine Eingriffe je nach Befund. Größere Eingriffe benötigen Planung und Aufklärung.
Wie oft muss ich zur Nachkontrolle kommen?
Je nach Befund: nach kleineren Maßnahmen meist 1–2 Termine, bei chronischen Beschwerden regelmäßiger.
Was mache ich bei ständigem Nässen oder Schleimaustritt?
Ursache wird diagnostisch geklärt. Bis dahin helfen sanfte Hygiene, Einlagen und Verzicht auf aggressive Reinigungsmittel.
Wie erkenne ich, ob ich eine Hauterkrankung (z. B. Psoriasis oder Ekzem) am After habe?
Typisch sind Juckreiz, Rötung, Schuppung oder Nässen. Wir erkennen Muster in der Untersuchung; ggf. Abstrich oder Probe.
Gibt es Zusammenhänge mit anderen Krankheiten wie Morbus Crohn oder Reizdarm?
Ja. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können proktologische Befunde begünstigen. Bei Bedarf stimmen wir interdisziplinär ab.








